Ein Jahr Stille und dennoch wurde gekocht

Hallo ihr Lieben,

nach über einem Jahr Stille melde ich mich wieder zurück. Es ist bei uns allen viel passiert. 🙂 Neue Jobs, Umzüge, Hochzeiten, Trennungen, Versöhnungen… alles war dabei. Und dennoch wurde gekocht, na klar.

Ich möchte versuchen diesen Blog und unsere Kochleidenschaft wieder aufleben zu lassen. Gern auch mit neuen Köchen. Männer ihr seid uns auch herzlich willkommen.

Beginnen möchte ich mit einem kurzen Post. Herr Schmidt und ich waren gestern in einem unserer Lieblings-Sushirestaurants. Das Jam Jam in Hamburg. Ich kann es jedem empfehlen und neben dem ganzen Essen (ja es ist all you can eat…. ohm nom nom) habe ich es geschafft 2 Fotos zu machen.

Meine Kamera hat sich jedoch von ihrem Ladegerät getrennt und sie ist seitdem nicht mehr einsetzbar. Ich hoffe die Iphonefotos tun es auch, bis das Ladegerät sich wieder finden lassen will.

Reis mit Lachs

Wir haben uns eine Stunde den Bauch vollgestopft, dann konnten wir nicht mehr. Neben dem Standard-Sushi gab es auch Tempura (frittiertes Allerlei) und Dim Sums (gefüllte Teigtaschen).  Wir waren noch nie an einem Samstag dort, es war natürlich voll (reservieren ist immer Pflicht) und die Angebotsauswahl war überraschend vielfältig. Alle meine Lieblinge waren da und ich konnte wieder neues entdecken. Ein rund um gelungener Besuch!

So das war’s … ich wünsche euch einen schönen Abend und verschwinde hinter die Kochtöpfe. Es gibt Hähnchen-Kartoffel-Pfanne mit Tomaten-Oliven-Salat.

Bon Appétit!

Eure FrauSchmidt

Rote-Beete-Salat zum Zweiten

Dem Vorsatz entsprechend gab es gestern Abend wieder Salat – von der Roten Beete war ja noch die Hälfte übrig.

Zutaten für eine Person:

  • 2 bis 3 Kugeln gekochte Rote Beete
  • etwas Feldsalat
  • Rest von der Vinaigrette von Vortag
  • Ziegenfrischkäse
  • 4 Walnüsse
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Rote Beete in dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller verteilen. Feldsalat und den Rest der Apfel-Kürbis-Vinaigrette von Vortag sowie etwas Ziegenfrischkäse und 4 gehackte Walnüsse darüber geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Rote-Beete-Salat zum Ersten

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche gibt es abends Salat.

Die Idee ist von Alexander Hermann. Er hat dies als Vorspeise bei „Lanz kocht! – Gut und günstig“ präsentiert.

Vorweg: die Zutaten kosten wirklich ganz wenig Geld und der Salat macht richtig was her. Eike und ich haben noch ein Brötchen dazu gegessen.

Zutaten für zwei Personen:

  • 1/2 Packung gekochte Rote Beete
  • 2 bis 3 Scheiben Speck
  • 1 Apfel
  • 1 Schalotte
  • 4 EL Olivenöl
  • Apfelsaft
  • 1 EL Kürbiskernöl
  • 1 EL Sahnemeerettich
  • 1 EL Schmand
  • Zitronensaft
  • Gartenkresse
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst der Ofen auf  160° vorgeheizt und anschließend der Speck auf Backpapier 12min knusprig gebacken.

In der Zwischenzeit die Rote Beete wird in ganz dünne Scheiben geschnitten – wie ein Carpaccio – und auf den Tellern angerichtet.

Der Sahnemeerettich wird mit dem Schmand, oder was der Kühlschrank sonst zu bieten hat, mit etwas Zitronensaft und Salz zu einer Creme verrührt.

Der Apfel und die Schalotte werden fein gewürfelt und mit einem Schuss Apfelsaft, Olivenöl, Kürbiskernöl, Salz und Pfeffer zu einer  Vinaigrette verrührt.

Die Meerettichcreme und die Vinaigrette werden auf der Roten Beete verteilt und von dem krossen Speck gekrönt. Zum Schluss noch etwas Gartenkressen darüber geben. Fertig!

schnelle Möhren-Ingwer-Suppe

Hallo Mädels,

da wir ja alle berufstätige Cookinggirls sind, hier eine schnelle Suppe die sich hervorragend im Büro aufwärmen lässt. Der Clou max 2PP und sie macht wirklich satt.

Zutaten:

  • 300g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • ein bißchen Ingwer
  • 250 ml Gemüsebrühe (instant – 1TL)
  • 100 – 150 ml Orangensaft
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie
  • 1 TL Öl
  • 1 Schluck Cremefine zum Kochen

Zubereitung:

  • Möhren schälen und in Scheiben schneiden (Stücke gehen auch, aber es dauert dann länger bis sie gar sind)
  • Zwiebel schälen, Knoblauch schälen — alles grob schneiden (es wird später alles püriert)
  • Das Gemüse in einem TL Öl kurz anbraten (das muss man nicht, aber es gibt schöne Röstaromen)
  • Mit der Gemüsebrühe ablöschen und samt Orangensaft kurz aufkochen und leise köcheln lassen bis die Möhren gar sind
  • Wenn alles gar ist, pürieren. (Bitte seid vorsichtig, es kann spritzen und die Suppe ist heiß!)
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken, einen Schluck Cremefine dazu (könnt ihr auch weglassen, ich mags)
  • Die Suppe abfüllen in eine Bentobox oder eine Thermosbehälter, mit Petersilie bestreuen
  • Genießen!!

Ich habe die Suppe gerade in 30 Minuten gekocht. Sie geht also wirklich schnell und ist sehr lecker. Dazu morgen eine Scheibe Brot und mein Mittag ist komplett.

Leider habe ich gerade kein Foto, das liefere ich morgen nach. Bis bald und

Bon Appetit!

figurfreundlicher Bananensplit

Hallo Mädels,

hier mal wieder was von mir. Durch den Umzug und Weihnachten und Erkältung und überhaupt habe ich TheCookinggirls vernachlässigt. Nun bin ich aber wieder fit und begierig drauf meine gekochten Gerichte mit Euch zu teilen. Heute ein von mir gerade entdeckter Nachtisch-Geiheimtipp: Bananensplit. Wer jetzt meint, so wirds nie was mit dem Bikini, den muss ich enttäuschen. Denn es geht doch! Hier meine Variante für eine Wohfühlfigur und ein gutes Gewissen.

Zutaten: (1 Portion, 6PP – kann man machen find ich)

  • 1 Banane
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Kugel kalorienreduziertes Vanilleeis
  • 2 EL kalorienreduzierte Sprühsahne (oder Cremefine zum Schlagen)
  • 2 EL Schokoladensauce
  • 1TL Haselnusskrokant

Zubereitung:

  • Banane schälen und der Länge nach halbieren, die Hälften mit Zitrone beträufeln um braunwerden zu verhindern
  • Die Hälften schick anrichten und darauf oder daneben eine Kugel Vanilleeis setzen
  • Mit der Schokosauce und den Haselnusskrokant verzieren, die Sahne nicht vergessen
  • Genießen!!!!

Eine schöne Alternative zu einem normalen Bananensplit mit 3 oder 4 Kugeln Eis. Wer möchte kann natürlich mehr Eis nehmen oder eine andere Sorte wählen. Aber das zeigt doch wieder das man genießen UND abnehmen kann.

In diesem Sinne,

Bon Appetit!!

Pizzabrötchen

Gestern hatte ich wieder mal Besuch und wollte was Schnelles und Unkompliziertes kochen – da fiel mir dieses Rezept ein, das ich irgendwann mal von meiner Ma bekommen habe.

Zutaten für 24 Stück:

  • 12 „alte“ Brötchen vom Vortag oder Aufbackbrötchen (keine Tiefkühlware!)
  • 250 g Salami
  • 250 g Kochschinken
  • 250 g Raspelkäse
  • 2 Becher Saure Sahne
  • je 1 Glas rote Paprika und/ oder Champignons
  • Pizzagewürz
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • die Brötchen aufschneiden
  • Salami, Kochschinken und Paprika würfeln
  • alle Zutaten in einer Schüssel gut durchmischen
  • mit Pizzagewürz, Salz und Pfeffer abschmecken
  • den Belag auf die Brötchenhälften häufen
  • im vorgeheizten Backofen bei 175°C knusprig überbacken

Pizzabrötchen

Betrunkene Spitzbuben

Ein sehr leckeres Rezept:
– 250g Butter, 125g Puderzucker, 1 Päckli Vanillezucker, 1 frisches Eiweiss leicht verklopft, 1 Prise Salz
– Mit dem Schwingbesen des Handrührgeräts rühren bis die Masse heller ist
– 325g Mehl, 2EL Schokoladepulver, 1 EL Kakaopulver
– Mischen, zur Buttermasse dazugeben, zu einem weichen Teig verrühren
– 2h kühl stellen

– Teig 2mm dick auswallen

– Ausstechen, je gleich viel Bödeli wie Deckeli
– 6min. bei 180°C Heissluft backen
– Füllung; 100g Butter, 4EL Baileys, 100g Puderzucker
– Mit dem Schwingbesen weich rühren

-Die Füllung auf die Bödeli verteilen, Deckeli drauf, mit wenig Kakaopulver bestreuen

– Haltbarkeit: im Kühlschrank 2-3Wochen

„schmatz“

PS: auch für Kinder geeignet (wenn sie nicht gleich die ganze Dose aufessen), zumindest die Kleine fands lecker 😉

Eierplätzchen – sehr fein

Ja, übermorgen ist der 2. Advent und auch ich hab mich schon ans Plätzchen-Backen gemacht.

Das Rezept habe ich vor ungefähr 20 Jahren (wo ist die Zeit geblieben???) von meiner damaligen Mitschülerin Meike bekommen und es ist mein absoluter All-Time-Favorite. Das soll heißen: Im Winter backe ich Weihnachtsplätzchen und wenn ich zwischendurch mal drauf Lust habe, dann wird es Kaffeegebäck ;o)

Fertig!

Zutaten:

  • 125 g Butter
  • 4 hartgekochte Eigelb (ja, wirklich: die Eigelbe aus 4 hartgekochten Eiern!)
  • 65 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl

Zubereitung:

  • die zimmerwarme Butter in eine Schüssel geben und schaumig rühren
  • die Eigelbe durch ein Haarsieb streichen (Ergebnis siehe unten) und zur Butter geben
  • Salz und Zucker zufügen
  • nach und nach das Mehl unterrühren
  • alles zu einem festen Teig verkneten (zu Anfang funktioniert das mit nem Handrührgerät, aber nachher muss man dann doch mit den Händen kneten)
  • den Teig zu einer Kugel formen, in Folie einschalgen und mindestens ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
  • dann den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit gewünschten Förmchen ausstechen
  • die Plätzchen mit einer Seite in Zucker wälzen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen (die Zuckerseite nach oben)
  • auf der mittleren Schiene bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 10 Minuten backen (Vorsicht, dass sie nicht zu lange im Ofen bleiben! Sie werden schnell dunkel.)
  • anschließend auf einem Teller auskühlen lassen

So sehen die Eigelbe aus, wenn man sie durch das Sieb gestrichen hat

Entstehungsprozess

Birne in Schinken auf Feldsalat

Im Gegensatz zu Frau Schmidt bin ich noch nicht so richtig in Advember-Stimmung. Ich mag kein nasses, kaltes Wetter ohne Sonne. Das hier ist ein Herbst-Salat der einfach glücklich macht.

Zutaten für eine hungrige Person oder als Vorspeise für zwei:

  • 1 gute Hand voll Feldsalat
  • 1 reife Birne
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 65ml Weißwein
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 1 EL Öl
  • Walnuss-Kerne
  • Serano-Schinken

Zubereitung:

2 bis 3 EL Zitronensaft, Weißwein und Honig in einen Topf geben und erwärmen. Die Birne achteln und entkernen. Sie kommt für 3 Minuten in den Sud.

Herausnehmen und in 1/3 Scheibe Schinken wickeln und auf den Feldsalat setzen. Unter den übrig gebliebenen Sud einen EL Öl, Salz und Pfeffer rühren und über den Salat geben.

Zum Schluss den Salat mit gehackten Walnüssen bestreuen.

Käsespatzen und „Rahmkimmerli“

Heute möchte ich eines meiner Lieblingsgerichte vorstellen – wobei es sich genau genommen um zwei Rezepte handelt:
Käsespatzen mit Rahmkimmerli (Kimmerli = Gurken – für die Nicht-Franken unser uns ;o) )
Meine Liebling-Oma hat das früher oft gekocht und ich hab das immer gerne gegessen. Glücklicherweise habe ich mir die Zubereitung abgeguckt, dadurch konnte ich mir eine weitere Erinnerung an sie bewahren.
Natürlich kann man beides auch unabhängig von einander anrichten!

Käsespatzen

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 2 Eier
  • Milch
  • eine gute Prise Salz
  • Raspelkäse
  • 1 Zwiebel
  • 1 Löffel Fett (am Besten macht sich Schweineschmalz)
  • Pfeffer

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Kuhle machen und die Eier hineinsetzen.
Das Salz über die Eier streuen und mit Milch zu einem glatten Teig schlagen. Meine Oma hat das immer per Hand „ganz einfach“ mit einem Kochlöffel gemacht – ich hab das so übernommen.
Einen großen Topf Wasser aufsetzen, sobald das Wasser kocht, wird der Teig mit Hilfe einer Löffels über den Rand der Schüssel in den Topf „geschnalzt“ (geschnippt – wie auch immer). Einfacher geht das, wenn man den Löffel und den Schüsselrand mit dem heißen Wasser zwischendurch immer wieder anfeuchtet.
Die Spatzen im offenen Topf kochen, so lange bis alle oben an der Oberfläche schwimmen, dann abseien und abschrecken.
In einer Pfanne einen Löffel Fett heiß werden lassen, die Spatzen zufügen und bei mittlerer Hitze brutzeln lassen, wenden und weiter braten bis sich eine braune Kruste gebildet hat (evtl. weiteres Fett zugeben).
Den Käse über die Spatzen streuen und warten bis dieser geschmolzen ist (nicht mehr umrühren!).
Die Zwiebel würfeln und in einer kleinen Pfanne goldbraun anschwitzen, anschließend über die Käsespatzen geben.
Vor dem Servieren mit Pfeffer würzen.

Rahmkimmerli

Zutaten:

  • Salatgurke
  • Zwiebel
  • 1 Becher Saure Sahne (oder Schmand)
  • Schlagsahne
  • Essig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Gurke schälen, in eine Schüssel hobeln und salzen.
Die Zwiebel fein würfeln und zur Gurke geben.
Saure Sahne zufügen und die so viel Schlagsahne einrühren bis die Soße sämig ist.
Einen Schuss Essig unterrühren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Käsespatzen mit Rahmkimmerli
Käsespatzen mit Rahmkimmerli