Betrunkene Spitzbuben

Ein sehr leckeres Rezept:
– 250g Butter, 125g Puderzucker, 1 Päckli Vanillezucker, 1 frisches Eiweiss leicht verklopft, 1 Prise Salz
– Mit dem Schwingbesen des Handrührgeräts rühren bis die Masse heller ist
– 325g Mehl, 2EL Schokoladepulver, 1 EL Kakaopulver
– Mischen, zur Buttermasse dazugeben, zu einem weichen Teig verrühren
– 2h kühl stellen

– Teig 2mm dick auswallen

– Ausstechen, je gleich viel Bödeli wie Deckeli
– 6min. bei 180°C Heissluft backen
– Füllung; 100g Butter, 4EL Baileys, 100g Puderzucker
– Mit dem Schwingbesen weich rühren

-Die Füllung auf die Bödeli verteilen, Deckeli drauf, mit wenig Kakaopulver bestreuen

– Haltbarkeit: im Kühlschrank 2-3Wochen

„schmatz“

PS: auch für Kinder geeignet (wenn sie nicht gleich die ganze Dose aufessen), zumindest die Kleine fands lecker 😉

Eierplätzchen – sehr fein

Ja, übermorgen ist der 2. Advent und auch ich hab mich schon ans Plätzchen-Backen gemacht.

Das Rezept habe ich vor ungefähr 20 Jahren (wo ist die Zeit geblieben???) von meiner damaligen Mitschülerin Meike bekommen und es ist mein absoluter All-Time-Favorite. Das soll heißen: Im Winter backe ich Weihnachtsplätzchen und wenn ich zwischendurch mal drauf Lust habe, dann wird es Kaffeegebäck ;o)

Fertig!

Zutaten:

  • 125 g Butter
  • 4 hartgekochte Eigelb (ja, wirklich: die Eigelbe aus 4 hartgekochten Eiern!)
  • 65 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl

Zubereitung:

  • die zimmerwarme Butter in eine Schüssel geben und schaumig rühren
  • die Eigelbe durch ein Haarsieb streichen (Ergebnis siehe unten) und zur Butter geben
  • Salz und Zucker zufügen
  • nach und nach das Mehl unterrühren
  • alles zu einem festen Teig verkneten (zu Anfang funktioniert das mit nem Handrührgerät, aber nachher muss man dann doch mit den Händen kneten)
  • den Teig zu einer Kugel formen, in Folie einschalgen und mindestens ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
  • dann den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit gewünschten Förmchen ausstechen
  • die Plätzchen mit einer Seite in Zucker wälzen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen (die Zuckerseite nach oben)
  • auf der mittleren Schiene bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 10 Minuten backen (Vorsicht, dass sie nicht zu lange im Ofen bleiben! Sie werden schnell dunkel.)
  • anschließend auf einem Teller auskühlen lassen

So sehen die Eigelbe aus, wenn man sie durch das Sieb gestrichen hat

Entstehungsprozess

Knuspertaler

Hallo Ihr Lieben,

vor kurzem war ich auf einem meiner Lieblingsblogs www.frau-shopping.de. Und die liebe Frau Shopping hat ein sehr sehr schönes Wort kreiert: Advember. Ein Mix aus November und Advent.

Und natürlich kann man im Advember Kekse backen, ganz klar! Hier also mein allererstes Keksrezept für die Advemberzeit.

Zutaten: (30 Stück) hab aber mehr raus bekommen (2PP pro Stück)

  • 240 g Mehl
  • 5 EL Haferflocken
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Halbfettmagarine
  • 2 Eigelb
  • 90 g brauner Zucker
  • 30 g Honig
  • 1 TL Zimtpulver
  • 2 Messerspitzen Anis (gemahlen)
  • 50 g Kuvertüre (weiß) oder Vollmilch oder dunkle Schoki 🙂

Zubereitung:

  • In einer Schüssel Mehl, Haferflocken, Sonnenblumenkerne und Backpulver mischen.
  • Magarine, Eigelb, Zucker und den Honig in einer anderen (größeren) Schüssel schaumig rühren.
  • Die Mehlmischung unter die schaumige Masse rühren und mit Zimt und Anis würzen.
  • Nun wirds tricky: Aus dem Teig (der echt klebt, also ein wenig Mehl bereit halten) zu Rollen (ca. 3 cm) und ca. 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  • Ich habe mir vorher Klarsichtfolie vorbereitet und auf ein großes Brett gelegt. Den Teig auf die Klarsichtfolie legen und wie eine Wurst an den Enden zusammen rollen. Fest einpacken.
  • Nach der Stunde die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in 1cm dicke Scheiben schneiden, diese dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 180°C auf mittlerer Schiene ca. 12-15 Minuten backen.
  • Kekse abkühlen lassen. Das ist wichtig, sonst läuft euch die Schokolade weg. 🙂 Für die Schokoladenverzierung 50g Schokolade oder Kuvertüre grob hacken und in einem Wasserbad schmelzen lassen. Schön flüssig werden lassen, ihr hättet meine Arbeitsplatte sehen sollen. Alles voller Schoki-Kleckse. Und dann die Kekse verzieren!

Die Kekse samt Topping trocknen lassen und in einer Keks-Dose lagern.

Im Sinne meines neuen Lieblingsfilmes „Julie &Julia“

Bon appétit!

Kartoffelbrei

So Mädels, ich verrate euch mein Familien-Geheimnis für Kartoffelbrei.

Man nehme mehlig kochende Kartoffeln. Mein Lieblingssorte ist „Melody“. Sie ist zwar nicht so gelb, sondern eher weiß, aber schön cremig.

Dazu kommt je nach Menge eine oder zwei geschälte, sehr klein geschnittene Petersilienwurzel. Wenn die Kartoffeln weich gekocht sind, wird das Wasser abgegossen, so dass die Wurzelstückchen im Topf bleiben. Nun kommt angewärmte Milch dazu. Jetzt muss man ordentlich stampfen. Zum Schluss gibt frische krause Petersilie dem Kartoffelbrei den letzten Kick.

Ich habe mir einen Fisch dazu gebraten.

Tarte mit Steinpilzen

Aus diesen Früchten des Waldes ist dieses tolle Gericht geworden.

Das Rezept ist aus der LandIdee Nr. 5, 2010, S. 92

Zutaten für 4 Personen:

Für den Teig:

250g Mehl

100g weiche Butter

1 Prise Salz

80ml Wasser

Für den Belag:

300g Steinpilze

6 Scheiben luftgetrockneter Schinken

120g Ziegenfrischkäse

ein Zweig Thymian

Olivenöl

Zubereitung:

Einen Teig aus Mehl, Butter, Salz und Wasser kneten und diesen für etwa 1 Stunde zugedeckt im Kühlschrank ruhen zu lassen.

In der Zwischenzeit die Pilze putzen und in Scheiben schneiden, den Schinken in kleine Stücke reißen und den Ziegenkäse zerbröseln. Den Ofen auf 220° vorheizen und eine passende Backform ausbuttern. Den Teig ausrollen und die Kuchenform damit auskleiden; den Rand etwas hochziehen. Den Teigboden 10min im Ofen vorbacken, herausnehmen und die Temperatur auf 180° senken. Den Ziegenkäse auf den Teigboden verteilen und anschließend mit Steinpilzen und Schinken belegen. Den Thymianzweig zerteilen, die Tarte damit belegen und mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen 25min backen und dann mit Olivenöl beträufeln und warm servieren.

Heidelbeer-Muffin

Hallo Ihr Lieben!

Hier ein Rezept aus meinem neuen Koch- und Backbuck: „Alle lieben Heidelbeeren“.

Ich bekam es letztes Woche als Heidelbeerkönigin geschenkt. Vielen Dank an die Autorinnen.

Zutaten für 12 Stück:

200g frische Heidelbeeren

250g Mehl

2 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1 Ei

80ml neutrales Öl

120g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

200g Buttermilch

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen. Mehl, Backpulver und Natron einer kleinen Schüssel mischen. In einer größeren Schüssel, in die später der gesamte Teig passen muss, das Ei verquirlen. Das Öl, den Zucker, den Vanillezucker und die Buttermilch hinzugeben und gut verrühren. Zum Schluss die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

Die Muffin-Förmchen mit Butter einfetten oder mit Papierförmchen auslegen. Den Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C auf der mittleren Schiene 20 bis 25 Minuten backen, aus der Backform nehmen und etwas abkühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Schoki-Mokka-Würfeli

–> Rezept für eine Backform von 15 x 15 cm oder doppelte Menge geht auch für eine runde Springform von 24cm.

Tipp: echte Schweizer Schokolade verwenden! Am besten die Frey aus der Migros!

Man benötigt für die Würfel:

– 5cL Espresso

– 5cL Milch

– 100g extra dunkle Schokolade, 72% Kakao (z.B. Noir Special)

– 1/2 TL Vanillezucker

– 1 Msp. gemahlenen Zimt

– 1 Msp. gemahlenen Kardamom

– 60g weiche Butter

– 100g Zucker

– 3 Eier

– 100g gemahlene Mandeln

– 2 EL Maizena (Maisstärke)

– 1/2 TL Backpulver

– 1 Prise Salz

Man benötigt für die Glasur:

– 50g extra feine Mocca-Milchschokolade mit Kakaosplittern (Surprême Café et Cacao)

– 50g extra dunkle Schokolade, 72% Kakao (Noir Special)

– 5 cL Rahm/Sahne

– 4 EL Mandelspäne oder Mandelplättchen oder 4-6 grüne Pistazien (die dann hacken)

– Die Form mit Backpapier auslegen oder wenn nicht möglich mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben.

– Espresso, Milch, Schokolade und Gewürze bei kleinster Hitze (Wasserbad) solange erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist.

– Butter und Zucker gut mischen.

– Die Eier trennen.

– Die Eigelb zur Butter-Zucker-Masse geben und weiterrühren, bis die Masse hell und schaumig ist.

– Schokoladenmischung darunter rühren.

–> Backofen auf 180°C vorheizen.

– Mandeln, Maizena und Backpulver mischen und unter die Masse rühren.

– Eiweiss mit Salz kurz halbsteif schlagen und darunter ziehen.

– Masse in die Fprm füllen.

– In der unteren Ofenhälfte 50-60 Minuten backen.

– In der Form auskühlen lassen.

– Für die Glasur beide Schokisorten im Rahm bei kleinster Hitze (im Wasserbad) schmelzen, gut mischen.

– Den Kuchen aus der Form nehmen und in 9 Würfel schneiden.

– Mit der Glasur begiessen (empfehle bepinseln).

– Mandeln oder Pistazien hacken und drüber streuen.

Erdbeer-Cheesecake

Ca. 1h Vor-/Zubereitung, 1,4h Backzeit, ca. halben Tag Wartezeit. Relativ einfach! Stück à ca. 500 kcal (bei 12Stücken… man kann die ja auch kleiner schneiden 😉 oder…)

Folgende Lebensmittel werden benötigt:

– 75 g Butter

– 150 g Vollkornbutterkekse

– 4 Eier (M)

– 200 g Zucker

– 1 Päckchen Vanillezucker

– 50 g Maizena (Speisestärke)

– 500 g Magerquark

– 200g Doppelrahmfrischkäse (z.B. Philadelphia)

– 1 Becher Creme Double

– 200 g Schlagsahne (und wenn möglich: 1 Päckchen Sahnesteif)

– 750 g Erdbeern

– 1 Päckchen roter Tortenguss + 2 Esslöffel Zucker + 250 mL Wasser

Ansonsten werden benötigt:  1 Gefrierbeutel, 1 Nudelholz, 1 runde Springform à 26cm, 1 Handmixer zum Schaumigrühren, 1 Messbecher,  Küchen-Waage, grosse Schüssel, kleine Schüssel, 1 Glas mit ebenem Boden, 1 Teigschaber, Sieb zum Waschen der Erdbeern, Schneidebrettchen, diverses (Löffel, Messer), 1 Backpapier, 1 Stück Alufolie …einen Backofen und gute Laune 🙂

Vorbereitung: Die Springform mit Backpapier auslegen, den Rand buttern. Kühl stellen.

1. Die Kekspackung aufreisen, die Kekse in den Gefrierbeutel wandern lassen, den gut verschliessen (zuerst die Luft raus lassen 😉 geht besser), und dann nach Herzenslust drauf rumrollen… die Kekse sollen nur noch Brösel sein.

2. Die Butter schmelzen. (1 min. volle Leistung in der Mikrowelle z.B.)

3. Brösel und geschmolzene Butter gut vermischen.

4. Das Ganze in die Springform füllen, auf dem Boden festdrücken (kann mit dem Löffel gemacht werden, mein Tipp, ein Glas mit ebenem Boden zu nehmen und damit runterdrücken).

5. Die Springform in den Kühlschrank, wenn möglich für 30min. (dauerte bei mir solange wie ich brauchte bis die restliche Masse fertig war… geht also auch weniger lang)

–> nicht vergessen den Backofen vorzuheizen (E: 175°C, Umluft reicht 150°C)

6. In die grosse Schüssel gibt man die Eier (bitte ohne Schale). Dazu wiegt man die 200g Zucker dazu und kippt das Beutelchen Vanillezucker zu.

7. Der Schwingbesen (Handmixer) darf solange seine Arbeit auf höchster Stufe verrichten, bis die Masse anfängt, heller zu werden.

8. Maizena mit drunter rühren.

9. Frischkäse sowie Magerquark in die Schüssel befördern, weiter rühren.

10. Vom Handmixer die Schwingbesen säubern, anschliessend damit die Sahne mit Sahnesteif aufschlagen.

11. Handmixer weit weg legen, den Teigschaber in die Hand nehmen.

12. Creme Double sowie aufgeschlagene Sahne unter die Masse ziehen.

13. Die Springform aus dem Kühlschrank holen, gucken ob der Ofen schon fertig vorgeheizt ist, wenn ja gut so!

14. Die Masse in die Form füllen.

15. Backofentür auf, und rein damit.

16. Stoppuhr oder Handy mit Timer auf 1h 20min (+/- 5Min.) stellen.

17. 15-20 Min. später die Alufolie über den Kuchen tun, damit der nicht braun/schwarz wird.

18. Nach 1h 25min war er bei mir ok (Messer-test), also hab ich den Ofen ausgemacht, und den Kuchen in der Wärme noch eine viertel Stunde ruhen lassen.

19. Kuchen kommt raus, die Springform bleibt nochmal 15min. dran.

20. Der Kuchen kam auf die endgültige Parkposition (Reise-Kuchenform). Das Backpapier sowie der Boden wurden entfernt, den Ring lies ich dran, damit der Kuchen die Form behält.

21. In der „Wartezeit“ kann man problemlos die Erdbeern waschen, rüsten, und in dünne Scheibchen schnippeln.

22. Der Kuchen ist nun echt kalt, die Erdbeern dürfen ihn erstürmen… d.h. einfach alle Erdbeern drauf kippen, gut verteilen

23. 2 EL Zucker mit dem roten Tortenguss vermischen, langsam das kalte Wasser zugeben, gut umrühren, aufkochen (immer gut umrühren) und wenn es anfängt zu gelieren (dickflüssig zu werden), mit dem Esslöffel (es sei denn man hat ne bessere Idee) über die Erdbeern verteilen.

24. Warten bis es fest ist (über Nacht in Kühlschrank)… Springform-Ring abnehmen und FERTIG 🙂

PS: Wem der Kuchen zu „deftig“ ist, kann die Creme Double und Sahne weglassen un durch die gleiche Menge Magerquark ersetzten (verkürzt die Backzeit um mind. 10min.).

Blaubeerstreuselkuchen

Teig:

– 250g weiche Butter rühren bis sich Spitzen bilden

– 2 Eier

– 200g Zucker

– 1 Päckchen Vanillezucker

– Abgeriebene Zitronenschale, alles zur Butter geben und weiterrühren

– 500g Mehl, 1Prise Salz und 2 TL Backpulver zugeben und weiterrühren

– 350g Blaubeern waschen, zur Seite stellen

– 26cm Springform mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180°C vorheizen

–> Den Teig in die Springform krümmeln (mit den Finger so kleine Ribbelchen knetten/formen)… ca. 2/3 für den Boden, d.h. inkl. Rand, den so ca. 3cm hoch mit Teig an Rand einmal rum randrücken, dann die Blaubeern drauf verteilen, und den restlichen 1/3 Teig drauf streuseln.

–> Backofen: Unten, normalerweise 180°C 45min. (in unserem Turboofen, der schon gut vorgeheizt war, waren 20min. schon zuviel, da hätten 15min. gereicht)